Nanoporöses Siliziumdioxid Verbundwerkstoff
Einführung der Nano-T Ultra
Das große Isoliervermögen von Nanomaterialien beruht auf der Tatsache, dass sie aus nanoporösen Keramikpartikeln bestehen. Die Partikel kommen immer nur vereinzelt in Kontakt miteinander, so dass das Flächenverhältnis möglichst gering ist. Die Wärmeleitfähigkeit zwischen den festen Partikeln wird somit auf ein Minimum reduziert. Die Nanoporen begrenzen darüber hinaus die konvektionsbedingte Wärmeübertragung.
Diese Eigenschaften sorgen dafür, dass diese Art von Material leistungsstärker ist, als herkömmliches Isoliermaterial, wie zum Beispiel Mineralfasern, feuerfeste Ziegel oder andere anorganische Erzeugnisse.
Dieser Verbundwerstoff besteht hauptsächlich aus Siliciumdioxid, dem Trübungsmittel zugesetzt werden, die zur Minimierung der Infrarotstrahlung dienen.
Es ist möglich, dieses Material mit verschiedenen Verpackungen zu schützen, um seine Verwendung und Wartung zu erleichtern. Dazu kann beispielsweise PE-Folie oder Aluminiumfolie verwendet werden. Diese Verpackung schützt das Material auch vor Schimmel. Nano T muss ferner gegen Flüssigkeiten geschützt werden, die seine nanoporöse Struktur zerstören können.
Anwendungen der Nano-T Ultra
- Gießkanäle
- Feuerfeste Verkleidung
- Sammelsystem, Heizsystem
- Schmelzofen
- Industrieofen
- Brandschutz
- Wärmedämmung
- Behandlung von Glas
Hauptmerkmale der Nano T Ultra
- Hohe Temperaturbeständigkeit
- Sehr geringe Wärmeleitfähigkeit
- Gute Bearbeitbarkeit bei der Herstellung von Formteilen
- Verstärkung durch PE-Folie o. Aluminiumfolie möglich
- Brandschutzklasse A1
- Unempfindliche gegen thermische Schocks.
- Gehört keiner krebserregenden Klasse an
- Lagerung als ungefährliches und nicht verunreinigendes Produkt
- Verpackungen empfehlenswert
Verfügbare Nano T Ultra
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Produkt |
Sortiment |
Größe |
Dicke |
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Nano T Ultra |
Platte |
1.000 x 650 mm |
10, 12,15, 17, 20, 25, 30, 35, 40, 45, 50 mm |
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Maßanfertigung möglich. |
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Lagerung
Das Nano T-Ultra kann in trockener Umgebung unbegrenzt gelagert werden und halten Feuchtigkeit stand, sofern Kondensation vermieden wird.
Technische Daten der Nano-T Ultra
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Eigenschaft |
Einheit |
Nano T Ultra |
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Artikel-Nr. |
115-1000 |
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Chemische Zusammensetzung, nach dem Brennen |
SiO2 |
% |
75-85 |
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SiC |
12-20 |
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Sonstiges |
3-10 |
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Glühverlust |
% |
< 1,5 |
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Dichte |
kg/m3 |
230 |
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Temperaturbeständigkeit |
°C |
950 |
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Kaltdruckfestigkeit |
MPa |
0,42 |
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Schrumpfung |
Einseitig bei 950 °C, 24 Std |
% |
< 3 |
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Beidseitig bei 950 °C, 12 Std |
< 0,5 |
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Wärmeleitfähigkeit |
bei 200 °C |
W.m-1.K-1 |
0,02 |
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bei 400 °C |
0,027 |
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bei 600 °C |
0,034 |
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bei 800 °C |
0,044 |
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Die physikalischen Größen in dieser Dokumentation sind unverbindliche Richtwerte. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an unsere technische Abteilung.
FAQs, die Ihnen in dieser Kategorie helfen können
Kalziumsilikatplatten zeichnen sich durch eine geringe Dichte (200–1.000 kg/m³), eine geringe Wärmeleitfähigkeit (~ 0,05–0,35 W/m.K) und eine gute Beständigkeit bis zu 1.000 °C aus. Sie werden für die strukturelle Dämmung verwendet.
Glimmerplatten (Phlogopit- oder Muskovit-Glimmer) zeichnen sich durch eine ausgezeichnete elektrische Durchschlagfestigkeit (> 20 kV/mm) und je nach Typ durch eine Temperaturbeständigkeit bis 500–1.000 °C aus. Dabei müssen sie ständig zwischen zwei anderen Platten gepresst werden, um ihre mechanische Integrität zu bewahren (Zersetzung des Silikonbindemittels bei hohen Temperaturen). Da die Verwendung von Glimmer-Verbundwerkstoff sehr speziell ist, wenden Sie sich bitte an Final Advanced Materials, um weitere Informationen zu erhalten.
Ja, die von Final Advanced Materials angebotenen anorganischen Verbundwerkstoffe sind CNC-zerspanbar. Die Bearbeitung von feuerfesten Materialien auf Kalziumsilikatbasis (CaSiO₃) oder davon abgeleiteten Materialien wie Isolierplatten weist aufgrund deren geringer Dichte, hoher Porosität und geringer mechanischer Festigkeit besondere Herausforderungen auf. Obwohl diese Verbundwerkstoffe nicht hart sind, besteht ein hohes Risiko, dass sie abblättern oder zerbröckeln. Deshalb muss der Kraftaufwand so gering wie möglich gehalten und ein Ausreißen von Material vermieden werden. Da der entstehende Staub sehr abrasiv ist, muss Ihre Anlage unbedingt mit einer Absauganlage ausgestattet sein. Wir können diese Materialien in unserer Werkstatt bearbeiten.
Für eine kontinuierliche Anwendung bei 1.000 °C empfiehlt Final Advanced Materials Verbundwerkstoffe auf Basis von Keramikfasern oder Kalziumsilikat. Diese Materialien zeichnen sich durch eine geringe Wärmeleitfähigkeit (~0,08–0,35 W/m.K) und eine gute Dimensionsstabilität aus. Nanoporöse Verbundwerkstoffe können Werte von 0,02–0,04 W/m.K erreichen, besitzen jedoch eine geringere mechanische Stabilität. Die Wahl hängt von Ihren Bedürfnissen ab: thermische Isolierung oder mechanische Festigkeit. Wir benötigen eine vollständige Beschreibung der Anwendung und der Belastungen, um Ihnen das am besten geeignete Produkt empfehlen zu können.
Die Hochtemperatur-Verbundplatten von Final Advanced Materials weisen je nach Dichte Druckfestigkeiten zwischen 1 und 40 MPa auf. Leichte Dämmstoffe (Fasern, mikroporöse Materialien) besitzen eine begrenzte Druckfestigkeit (~1–5 MPa), während diese bei dichteren Verbundwerkstoffen (verstärktes Silikat, Zirkoniumdioxid) 10–20 MPa und bei Kalziumsilikat mit einer Dichte von 1.300 kg/m³ bis zu 40 MPa erreicht.
Wichtig: Alle anorganischen Verbundwerkstoffe mit hoher Temperaturbeständigkeit (> 300 °C) besitzen keinerlei Elastizität und sind daher relativ spröde.