Keramische Einbettungszemente aus Siliziumdioxid
Diese neuen hochreinen Materialien können für elektrische und elektronische Geräte verwendet werden. Sie bestehen aus Aluminiumoxid, Magnesia (Magnesiumoxid) oder Zirkonoxid (Zirkonium Silikat) und sind speziell für das Gießen vorbereitet. Sie übertreffen unter anderem die Leistungsfähigkeit von Epoxid- und Silikonharzen. Daher stellen sie eine optimale Lösung für Probleme beim Hochtemperatur-Formgebung dar.
Sie härten bei Raumtemperatur aus und die Aushärtung kann durch leichtes Erhitzen beschleunigt werden. Ihre Beständigkeit gegen Chemikalien und Lösungsmittel ist ausgezeichnet.
Die Verkapselungen dienen dem Schutz und der Isolierung von Schaltkreisen und Bauteilen. Unsere Cotronics® Durapot® Serie ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, um den thermischen, physikalischen und elektrischen Anforderungen technischer Anwendungen gerecht zu werden. Eine Vergleichstabelle fasst ihre wichtigsten Merkmale zusammen.
Einbettungszement Quarzglas Durapot® 821
Es ist ein Einbettungskleber auf Quarzglasbasis, die schnelltrocknend und kinderleicht zu verwenden ist. Packung bestehend aus Pulver und Aktivierungsmittel. Es eignet sich ideal zur Verklebung und Einbettung von Quarzglaslampen, Glaswaren, Faserkabeln oder anderen Anwendungen mit schwacher Dehnung.
Technische Daten: keramische Einbettungszemente aus Siliziumdioxid
Anwendung: keramische Einbettungszemente aus Siliziumdioxid
Auswahl
Je nach Daten wie Gebrauchstemperatur, elektrische Eigenschaften und Wärmeleitfähigkeit kann man zwischen 96% reines Aluminiumoxid, thermisch sehr leitfähigem Aluminiumoxid, Magnesia oder Zirkoniumoxid wählen.
Mischung
Zunächst muss man jede Komponente einzeln gut durchrühren.
Alle Mengenangaben sind nach Gewicht. Wiegen Sie das Pulver in einem sauberen Behälter ab, dann die Flüssigkeit. Dann mischen Sie zu einer pastenartigen Konsistenz. Ein pastenförmiges Produkt hat eine bessere Widerstandsfähigkeit und lässt sich durch Rütteln der Form leicht verteilen.
Befolgen Sie die Anweisung auf den Etiketten genau. Auf dem Etikett wird angegeben, ob ein Aktivierungsmittel oder Wasser erforderlich ist. Die Zugabe von 1-2 % Wasser erhöht die Fließfähigkeit für feine Details. Die Aushärtezeit bei 20°C variiert je nach Durapot® zwischen 5 Minuten und 4 Stunden.
Gießen Sie es so, dass die Stücke umhüllt sind und die Form gut gefüllt ist. Die Form 1 bis 5 Minuten lang schütteln, um Luftblasen zu entfernen. Überschüssiges Material nach 20 Minuten mit einem Spachtel entfernen. Wir empfehlen, einen Test in Bechergröße (Ø 50 mm, Höhe 25 mm) durchzuführen, um sich mit dem Produkt vertraut zu machen.
Wichtig
Nach Abschluss der Trocknungs- und Aushärtungsvorgänge ist es ratsam, etwaige Oberflächenporositäten zu entfernen. Dieses Verfahren verhindert die Wasseraufnahme und gewährleistet die isolierenden Eigenschaften Ihrer Keramik.
Verwenden Sie dazu Duraseal® 1529-Lacken.
FAQs, die Ihnen in dieser Kategorie helfen können
Ja, Final Advanced Materials bietet mit Silber, Nickel oder Graphit gefüllte Epoxidharze an, die eine elektrische Leitfähigkeit (typischer spezifischer Widerstand 10⁻⁴ bis 10⁻³ Ω·cm) aufweisen und somit als Ersatz für Lötverbindungen dienen können. Ihre Temperaturbeständigkeit ist jedoch auf 150–250 °C bei konstanter Temperatur und auf 300 °C Spitzentemperatur bei Heißpolymerisation begrenzt. Bei höheren Temperaturen tritt eine Zersetzung der organischen Matrix ein (Oxidation, Pyrolyse). Achtung: Die metallgefüllten Keramikklebstoffe (Nickel, Aluminium oder Edelstahl) von Final Advanced Materials sind nicht für Anwendungen geeignet, die elektrische Leitfähigkeit und Hochtemperaturbeständigkeit (> 350 °C) erfordern, da ihre elektrische Leitfähigkeit viel zu gering ist.
Gießbarer Keramikzement besitzt eine niedrige Viskosität, wodurch er geformt oder in Formen mit komplexen Geometrien gegossen werden kann. Er ist so formuliert, dass die Segregation begrenzt wird, eine gute Maßhaltigkeit und Reproduzierbarkeit besteht und Keramikteile hergestellt werden können. Einbettungszement wird verwendet, um Komponenten in einer Baugruppe einzukapseln oder zu fixieren.
Bei Final Advanced Materials werden die gießbaren Zemente für die Herstellung von Bauteilen optimiert (Enddichte 2,0–3,0 g/cm³), während bei den Einbettungszementen die Haftung in Systemen (Gehäuse, Umspritzen von Widerständen usw.) im Vordergrund steht.
Für Gießformen hat Final Advanced Materials Zemente auf Basis von Aluminiumoxid, Siliziumkarbid, Siliziumdioxid oder Zirkoniumdioxid im Angebot, die Temperaturen zwischen 1.200 und 2.200 °C standhalten. Die Zirkoniumdioxid-Formulierungen eignen sich besonders gut, wenn eine sehr gute Chemikalienbeständigkeit erforderlich ist. Aluminiumoxid-Zemente bieten eine bessere mechanische Festigkeit (> 40 MPa Druckfestigkeit). SiC-Zement eignet sich sehr gut für das Gießen von Metallschmelze, Gießkanäle, Tiegel oder Düsen. Die Wahl hängt vom gegossenen Metall, der Temperatur (z. B. Aluminium ~700 °C, Stahl > 1.500 °C) und der Thermoschockbeständigkeit ab.
Die von Final Advanced Materials angebotenen keramischen Formenzemente weisen je nach Zusammensetzung und Porosität eine Standarddruckfestigkeit von 10 bis 40 MPa auf. Die thermische Schwindung ist in der Regel gering, wodurch innere Spannungen und Rissbildungen begrenzt bleiben. Formulierungen auf Basis von dichtem Aluminiumoxid bieten die besten mechanischen Eigenschaften, während stärker isolierende Systeme zwar eine geringere Festigkeit aufweisen, aber weniger wärmeleitfähig sind (< 0,15 W/m.K).
