Epoxid
Final Advanced Materials GmbH bietet eine breite Reihe von Produkten auf Epoxidharzbasis für Hochtemperaturanwendungen an: Klebeharze, Gießharze, bearbeitbare Verbundplatten...
Was ist ein Epoxidharz?
Es ist eine Substanz zur Herstellung von Klebstoffen und Harzen, die auf einer Molekülgruppe basiert ist, bei der ein Sauerstoffatom eine Brücke zwischen zwei Kohlenstoffatomen bildet.
Die Füllstoffe verleihen unsere verschiedenen Produkte ihre Besonderheiten. Die gängigsten Synthesewege führen über die Oxidation von Alkenen aber es gibt Alternativen:
- Die erste Alternative besteht darin, den Sauerstoff der Luft als Oxidationsmittel zu verwenden und ihn mit dem Alken an einem Katalysator (Silber) zum Reagieren bringen. Das ist die Methode, die in der industriellen Produktion verwendet ist.
- Das zweite Syntheseverfahren verwendet Peroxycarbonsäuren - oder Persäure - der Form R-(CO)-OOH. Sie sind direkt mit dem Alken umgesetzt, um das Epoxid und die der Ausgangspersäure entsprechende Carbonsäure zu erhalten. In der Regel wird Meta-Chlorperbenzoesäure (mCPBA) verwendet.
Schließlich kann man einen anderen Weg wählen, bei dem Verbundstoffe wie HBrO verwenden, um eine dissoziative Substitution des Alkens und dann eine innere nukleophile Substitution durchzuführen, nachdem man in ein basisches Medium übergegangen ist: der Sauerstoff greift den benachbarten Kohlenstoff an und stößt das Brom aus.
Harzen von Cotronics
Mit dem gesamten Duralco® Reihe von Cotronics können wir Ihnen einen organischen Hochtemperaturklebstoff anbieten, der gerade richtig für ihre Ansprüche ist. Die Klebstoffe ohne Füllung sind sehr fließfähig, um sehr dünnsichtige Verklebungen herzustellen und das Gießen zu erleichtern. Sie sind thermisch und elektrisch isolierend. Durch die Zugabe eines Füllstoffs wird das Produkt pastöser und die Wärme- oder elektrische Leitfähigkeiten können variiert werden. Die Thermische Ausdehnung kann auch beeinflusst werden.
Bis zu einer Höchsttemperatur von 260°C polymerisieren die Klebstoffe bei Raumtemperatur, für Spitzentemperatur Beständigkeit bis zu 350°C muss ein Heißaushärtezyklus angewendet werden.
Spezielle Versionen von diesen Klebstoffen mit besonderen Eigenschaften sind erhältlich:
- Unmagnetisch
- Sterilisierbar
- Mit anpassbarer Härte
Bearbeitbare Verbundplatten
Die Verbundwerkstoffen Ref. E6000, E60 und E70 bestehen aus Glasfasergewebe oder Glasfasermatte und einem Epoxidbindemittel. Sie sind sehr thermisch und elektrisch isolierend.
Sie eignen sich für Anwendungen bis zu 350°C Spitzentemperatur, wenn Maßhaltigkeit und mechanische Festigkeit unabdingbare Parameter sind.
Elektrisch leitfähiges Epoxidharz
Epoxy Gießharz
Hochtemperatur Epoxidharz
Technische Verbundwerkstoffe : Glasfaser-Epoxidharzen
Wärmeleitendes Epoxidharz
FAQs, die Ihnen in dieser Kategorie helfen können
Die Wahl hängt hauptsächlich von der Temperatur und den mechanischen Belastungen ab. Die Hochtemperatur-Epoxidharze von Final Advanced Materials sind in der Regel auf Temperaturen zwischen 150 und 350 °C begrenzt und weisen eine gute mechanische Festigkeit (typische Scherstabilität 10–30 MPa) sowie eine gewisse Elastizität auf. Die von Final Advanced Materials angebotenen Keramikklebstoffe hingegen sind je nach Typ (Aluminiumoxid, Zirkoniumdioxid, Silikat, Siliziumdioxid) bis zu 2.200 °C einsetzbar. Sie bieten eine hervorragende Hitzebeständigkeit, sind jedoch spröde (brüchiges Verhalten, keine Elastizität). Für Verbindungen, die differenziellen Wärmeausdehnungen oder Vibrationen ausgesetzt sind, ist Epoxidharz deutlich vorzuziehen, sofern die maximale Anwendungstemperatur dies zulässt. Für extreme Umgebungen (Ofen, Vakuum, reduzierende Atmosphäre) mit Temperaturen über 350 °C hingegen ist Keramikkleber die richtige Wahl.
Die von Final Advanced Materials angebotenen Keramikzemente sind bis maximal 650 °C bis 2.200 °C einsetzbar. So erreichen beispielsweise Formulierungen auf Basis von Aluminiumoxid in oxidierender Atmosphäre üblicherweise 1.650–1.760 °C. Silikatsysteme hingegen sind auf etwa 1.000–1.200 °C begrenzt. Die tatsächliche maximale Einsatztemperatur hängt stark von der Umgebung (Luft, Vakuum, Inertgas), der Dauer der Einwirkung dieser Temperatur und dem Temperaturzyklus (Anstieg, Thermoschock) ab. Wichtig: Die Hitzebeständigkeit der von Final Advanced Materials angebotenen keramischen Kleber mit metallischen Füllstoffen reicht nur bis zur Höchsttemperatur des Füllstoffs (beispielsweise 650 °C bei Aluminiumpulver).
Bei der Verbindung von Keramik und Metall müssen oft sehr unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizienten (WAK) gehandhabt werden. Final Advanced Materials empfiehlt Keramikzemente auf Basis von Aluminiumoxid, Siliziumdioxid oder Zirkoniumdioxid für Temperaturen > 350 °C, die generell auf Metallen und allen Arten von Keramik haften. Für Anwendungen im mittleren Temperaturbereich (≤ 350 °C) absorbiert ein mit Aluminiumoxidpulver gefülltes Epoxidharz die thermischen Spannungen und eignet sich gut für differenzielle Wärmeausdehnungen. Die Fugendicke sollte zwischen 100 und 300 µm liegen, damit die Spannungen begrenzt bleiben. Eine Vorbehandlung der Oberfläche (Sandstrahlen, Entfetten usw.) verbessert die Haftung erheblich und ist unbedingt erforderlich, wenn die WAK stark voneinander abweichen.
Kalziumsilikatplatten zeichnen sich durch eine geringe Dichte (200–1.000 kg/m³), eine geringe Wärmeleitfähigkeit (~ 0,05–0,35 W/m.K) und eine gute Beständigkeit bis zu 1.000 °C aus. Sie werden für die strukturelle Dämmung verwendet.
Glimmerplatten (Phlogopit- oder Muskovit-Glimmer) zeichnen sich durch eine ausgezeichnete elektrische Durchschlagfestigkeit (> 20 kV/mm) und je nach Typ durch eine Temperaturbeständigkeit bis 500–1.000 °C aus. Dabei müssen sie ständig zwischen zwei anderen Platten gepresst werden, um ihre mechanische Integrität zu bewahren (Zersetzung des Silikonbindemittels bei hohen Temperaturen). Da die Verwendung von Glimmer-Verbundwerkstoff sehr speziell ist, wenden Sie sich bitte an Final Advanced Materials, um weitere Informationen zu erhalten.
Ja, die von Final Advanced Materials angebotenen anorganischen Verbundwerkstoffe sind CNC-zerspanbar. Die Bearbeitung von feuerfesten Materialien auf Kalziumsilikatbasis (CaSiO₃) oder davon abgeleiteten Materialien wie Isolierplatten weist aufgrund deren geringer Dichte, hoher Porosität und geringer mechanischer Festigkeit besondere Herausforderungen auf. Obwohl diese Verbundwerkstoffe nicht hart sind, besteht ein hohes Risiko, dass sie abblättern oder zerbröckeln. Deshalb muss der Kraftaufwand so gering wie möglich gehalten und ein Ausreißen von Material vermieden werden. Da der entstehende Staub sehr abrasiv ist, muss Ihre Anlage unbedingt mit einer Absauganlage ausgestattet sein. Wir können diese Materialien in unserer Werkstatt bearbeiten.